09.06.2014 PDF

Kritik an der Weltmeisterschaft des Nationalismus

Wenn im Sport die besten Spieler aus den besten Mannschaften in einer speziellen Auswahl neu zusammengestellt werden und gegeneinander antreten, verspricht das fĂŒr die Interessierten meist spannend zu werden. Man kann sich zurĂŒcklehnen und das sportliche Kunstwerk angucken oder sich entscheiden irgendwie Partei fĂŒr eine der Mannschaften zu ergreifen.Wie beim Wetten kann man dann ohne Geld zu verlieren mitfĂŒhlen, sich also bequem und unanstrengend ein wenig Nervenkitzel ins Leben holen. In den Höhen des Profisports, zumal beim Fußball, kann man weiter davon ausgehen, dass anders als im wirklichen Leben, die Verlierer im Konkurrenzwettbewerb nicht mit einem Hungerlohn oder Hartz IV nach Hause gehen. Mitleid mit den Spielern der WM, abgesehen davon dass diese stupid ihr ganzes Leben dem runden Leder unterordnen, kann man also haben, muss man aber wirklich nicht.

Wenn allerdings mal wieder die Nationalmannschaften in einem Turnier gegeneinander antreten und sowohl die Spieler, die BĂŒrger, die Politik und die Werbung die Nationalfarben flĂ€chendeckend ausbreiten, dann steht viel mehr auf dem Spiel als die Kunst den Ball zu treten. Sie tragen dann ihre nationale Zusammengehörigkeit zur Schau, behaupten allesamt eine Gemeinsamkeit – hierzulande deutsch zu sein – und man entschließt sich nicht erst mit der deutschen Nationalelf mitzufiebern, sondern fiebert mit, weil die deutsche Elf doch nur stellvertretend fĂŒr diejenige Gemeinschaft antritt, der man sich sowieso schon zugehörig fĂŒhlt. Das Eintreten fĂŒr die Nationalelf halten alle fĂŒr eine SelbstverstĂ€ndlichkeit, und sofern man selber zum deutschen Kollektiv dazugerechnet wird, wird man am Kiosk oder bei der Arbeit genau mit dieser SelbstverstĂ€ndlichkeit angesprochen: „Den Amis haben wir es aber ganz schön gezeigt, wa?“ Begegnet man dieser Frage mit GleichgĂŒltigkeit („ist mir doch egal“) oder aber sagt man frei raus, dass man fĂŒr die Nationalelf nichts ĂŒbrig hat, sind die Leute verwundert bis verĂ€rgert. Sie vermuten einen ĂŒbertrieben ernsten Umgang mit dem deutschen Nationalismus und selbst so mancher Linker sieht allenfalls anti-deutsche Reflexe bei denjenigen, die noch aus der total unschuldigen, weil bloß sportlichen Weltmeisterschaft einen Gegenstand politischer Auseinandersetzung machen wollen.

Warum soll man denn nicht fĂŒr die Mannschaft des Landes sein, in dem man aufgewachsen ist?

ZunĂ€chst möchten wir einfach mal zurĂŒckfragen: Warum sollte man es denn sein? Weil „wir“ angeblich dasselbe Blut in unseren Adern haben? Ein Schwachsinn sondergleichen, aber mal angenommen so wĂ€re es: Warum sollte eine Eigenschaft der Biologie eine gesellschaftliche Einheit stiften? Und warum sollte man ĂŒber eine Natureigenschaft in einen Jubel darĂŒber ausbrechen nach dem Motto: „Juhu, wir haben alle fĂŒnf Finger und ich möchte aller Welt demonstrieren, dass ich fĂŒr diese Gemeinsamkeit bin“? Soll man fĂŒr Deutschland sein, weil es seit mehr als einem Jahrhundert besteht (manche setzen da ja auch schon bei den germanischen StĂ€mmen an)? Die Dauer des Ladens, in dem man lebt, soll Anlass fĂŒr positive GefĂŒhle hergeben? Warum denn? Soll man sich mit anderen als „wir“ betrachten, weil der Staat manche Menschen mit einem Personalausweis ausgestattet hat und sie damit als seine Untertanen identifiziert? Weil man in einem Territorium geboren ist, deren Grenzen der Staat nach einigen Kriegen festgezogen hat? Die letzten beiden Punkte sind schließlich die einzigen tatsĂ€chlichen Gemeinsamkeiten, die so ein Volk hat. Ansonsten haben die Menschen hierzulande noch jede Menge Alltagssorgen, und der Großteil hat genau mit der Gemeinschaft zu tun, zu der sich so zugehörig fĂŒhlen, dass sie sich in ihre Fahnen kleiden wollen.

Von wegen Gemeinsamkeit! FĂŒr Nationalisten leider kein Problem...

Im ökonomischen Alltag ist von der Gemeinsamkeit, die da behauptet wird, nicht viel zu sehen. Unternehmen versuchen die Löhne zu drĂŒcken, die Arbeitszeit zu verlĂ€ngern und die IntensitĂ€t in den Betrieben zu erhöhen, wenn sie nicht gleich die Leute wegen Rationalisierung entlassen. Vermieter wiederum versuchen möglichst hohe Mieten durchzudrĂŒcken und hier in Berlin kann man in manchen Bezirken gut beobachten wie dadurch sogar eine ganze Mieterschaft durch eine materiell besser ausgestattete ersetzt wird. Diese GegensĂ€tze sind dabei so alltĂ€glich zu erfahren, dass man die Idee der großen Gemeinschaft mal wirklich in den MĂŒlleimer schmeißen könnte. Paradoxerweise sind aber genau diese Erfahrungen fĂŒr Nationalisten gar kein Grund den Glauben an die große Gemeinschaft zu verlieren, sondern stĂ€ndiger Anlass Elemente ausfindig zu machen, welche sich an der Gemeinschaft vergehen, die doch eigentlich vorhanden sei oder zumindest sein sollte. Sie schielen dabei auf den Staat, der doch mit seinen Gesetzen die GegensĂ€tze so regeln soll, dass angebliche Egoisten nicht zum Zuge kommen und die Sache daher fĂŒr alle positiv aufginge. Wieder so ein großer Irrsinn. Die GegensĂ€tze sollen gar nicht verschwinden, sondern man akzeptiert sie und findet sie sogar ganz gut, weil z.B. der Mensch angeblich so ein fauler Sack sei, dass er ohne Leistungszwang, der ihm durch andere Konkurrenten aufgenötigt wird, zu nichts komme. Weiter wird der Nationalist gestĂ€ndig, dass seine schöne Gemeinschaft ohne einen großen Gewaltapparat mit Polizei und Justiz und Politikern, welche Gesetze beschließen, denen sich dann die BĂŒrger zwangsweise unterordnen mĂŒssen, gar nicht auskommt.

Der wirkliche ökonomische Alltag strukturiert sich ja auch nicht deswegen so auffĂ€llig einheitlich, weil alle nur von Deutschland beseelt sind. Leute gehen Lohnarbeiten, weil sie sonst keine Einkommensquelle haben. Sie mĂŒssen sich auf Löhne einlassen, die vorne und hinten nicht reichen, weil alleine Unternehmen ĂŒber diejenigen Geldmassen verfĂŒgen, die es ihnen erlauben, Land, Produktionsmittel, Wissenschaft und Leute einzukaufen, um darĂŒber reicher zu werden. Der Staat mit seiner Gewalt sorgt ĂŒber Eigentum und Gesetze dafĂŒr, dass den meisten Menschen nichts anderes ĂŒbrig bleibt als sich diesen fremden Interessen dienstbar zu machen. Sie mĂŒssen sich von Betriebskalkulationen abhĂ€ngig machen, in denen ihr Lohn stĂ€ndig zu hoch ist und ihre Leistung gesundheitsschĂ€dlich strapaziert wird; mit dem Nebeneffekt, dass man in der Freizeit nicht nur zu wenig Geld hat, um sie zu gestalten, sondern auch noch zu kaputt ist, um das vielfĂ€ltige Warenangebot genießen zu können. Gewalt und daraus abgeleitete AbhĂ€ngigkeiten sind der Grund fĂŒr den armseligen Alltag, den die meisten Leute genießen dĂŒrfen.

Nationalismus ist das Ja zur Herrschaft

Wenn anlĂ€sslich der WM lauter Autos, Balkone und Menschen sich in PlakatwĂ€nde fĂŒr die Nationalfarben verwandeln, dann verleihen die Untertanen ihrer positiven Einstellung zu dem ökonomischen und politischen Zwangszusammenhang, dem sie untergeordnet sind, Ausdruck. Unternehmen, von deren Kalkulationen sie abhĂ€ngen, staatliche Institutionen, welche mit Gewalt die Regeln des Zusammenlebens vorschreiben, die Nachbarn und Leute, mit denen man sein ganzes Leben nichts zu tun haben wird, werden in der Nation als große Einheit zusammengedacht. Vom Staat, der die gewaltsame Klammer um die hiesige Konkurrenzgesellschaft ist, sind die Menschen abhĂ€ngig gemacht. Sie aber besetzen diese AbhĂ€ngigkeit vom Staat positiv und vollziehen in ihren GefĂŒhlen die Erfolge und Misserfolge des Staates nach. Heutzutage anhand der Nationalelf, weil es vor allem darum geht, „wie unser Land sich reprĂ€sentiert.“ (Merkel, SZ, 07.06.2008)1

Der Nationalismus der Leute ist also keine Dummheit ohne Konsequenzen. Erstens machen sie damit ihr dauerhaftes AbmĂŒhen an den Konkurrenten und den Gesetzen des Staates auf einer abstrakten Ebene erst gangbar. Mit dem Glauben, dass alles an der richtigen Einstellung zum Großen und Ganzen, abhĂ€ngt, gelingt es ihnen auf höherer Ebene jedem Scheiß, der ihnen passiert (z.B. Arbeitslosigkeit), noch einen Sinn fĂŒr sich abzulauschen.2 Über die höheren Gesundheitskosten Ă€rgert sich so jeder einzelne, weil noch mehr Belastung auf ihn zukommt. Dass aber Deutschland fĂŒr einen selbst nur funktionieren kann, wenn alle sich ein wenig zurĂŒcknehmen, also Opfer bringen, nimmt so einer Gesundheitsreform die kritikable Spitze. Zweitens ist der Nationalismus fĂŒr den Staat unverzichtbar, wenn er von seinen BĂŒrgern ihr Leben verlangt. Im Krieg oder auch an der Heimatfront des Kampfes gegen den Terror ist der Nationalismus eine wichtige StĂŒtze, wenn Untertanen aus eigener Überzeugung bereit sind, ihr Leben fĂŒr das große Ganze aufs Spiel zu setzen.

Daran denkt wahrscheinlich keine besoffene Sau, die sich in Schwarz-Rot-Gold eingehĂŒllt irgendwelchen Leuten auf der Fan-Meile in die Arme schmeißt. Der brutale Inhalt dessen, auf dem die Fußball-Fans gerade ihre große Party knĂŒpfen, ist das schon.

Warum ausgerechnet ein Fußballtunier als Feier der Nation?

Wegen der tatsĂ€chlich vorhandenen GegensĂ€tze im politischen und ökonomischen Leben, eignen sich Sportveranstaltungen fĂŒr solche Demonstrationen der Einheit besonders, da hier das Ereignis selbst keine direkte materielle Auswirkung auf dieses Leben hat. Auch wenn die Bahn die Dauer der Bahncard als Werbetrick an gewonnene Spiele der Nationalelf knĂŒpft, hĂ€ngt vom Erfolg der Elf kein Arbeitsplatz und auch nicht der Krieg in Afghanistan ab. An jedem Gesetz aber, das die Politik beschließt, hat irgendein Anteil der Bevölkerung etwas auszusetzen. Von daher eignet sich z.B. eine Gesundheitsreform nicht, um die deutsche Einheit herauszukehren. Auch der Bericht ĂŒber eine groß angelegte Rationalisierungsmaßnahme bei BMW oder Daimler zeugt nicht von Einheit und gibt Anlass zum gemeinsamen Jubeln.

Sportveranstaltungen illustrieren die Konkurrenz der Nationen und unterstellen sie als SelbstverstÀndlichkeit

Nicht zuletzt findet aber die Nation zu ihrer Einheit immer noch am zielsichersten, wenn gegen die Anderen gekĂ€mpft werden muss und Geschlossenheit in den eigenen Reihen gefordert ist. Bei der WM oder Ă€hnlichen Veranstaltungen treten ReprĂ€sentanten der Nationen gegeneinander an und mindestens ideell fĂŒhlt sich da jeder BĂŒrger berufen, die eigene Mannschaft zu unterstĂŒtzen und dies allen anderen zu zeigen.

Dass eine Weltmeisterschaft oder sonstige internationale WettkÀmpfe nicht einfach in Volksbelustigung aufgehen, zeigt sich auch am folgenden Statement der Bundeskanzlerin:

„Auch wenn mir Fußball ziemlich gleichgĂŒltig wĂ€re, wĂŒrde ich einer EM oder WM im eigenen Land als Kanzlerin trotzdem die Ehre geben, ja sogar geben mĂŒssen, weil es auch darum geht, wie unser Land sich reprĂ€sentiert.“ (Merkel, SZ, 07.06.2008)

Die Agenten der Staaten, die ansonsten damit beschĂ€ftigt sind gegeneinander, um Handelsbedingungen und politische EinflusssphĂ€ren zu streiten, die jeweils ihrem Standort auf Kosten des anderen zum Vorteil gereichen sollen, fĂŒhlen sich genötigt auf internationalen Sportveranstaltungen aufzutauchen.

Aus der blöden GrĂŒndungsidee der neuzeitlichen Olympiade, nach der weniger Kriege herrschen wĂŒrden, wenn die Nationen ideell zum Konkurrenzkampf antreten wĂŒrden, hat noch fast jedes Staatspersonal die Gelegenheit entnommen, auf internationalen SportwettkĂ€mpfen könne die GrĂ¶ĂŸe der Nation ideell gut dargestellt werden. Klar ist, dass z.B. Frankreich nicht auf die Idee kommen wird, dass Deutschland keinen Krieg mehr fĂŒhren könne, weil die deutsche Elf beim Fußball mal unterliegt. Aber wie ein großangelegtes neues Regierungsviertel die beanspruchte GrĂ¶ĂŸe des neuen Deutschlands ausdrĂŒcken soll, so halten die Regierenden aller LĂ€nder es fĂŒr notwendig auch im Sport Anerkennung von den Konkurrenznationen einzusammeln.

Da fiebert der nationalistische Untertan mit und vollzieht gefĂŒhlsmĂ€ĂŸig - in den Formen des Stolzes die gewonnene Ehre und in den Formen der Trauer bzw. des Ärgers die entgangene Ehre - die Staatenkonkurrenz auf der ideellen Ebene nach. Dass Staaten konkurrieren, dass es schwer um die Anerkennung durch die anderen Nationen ankommt, dass man sich von bestimmten Staaten, z.B. Russland, auch nichts zu sagen haben lassen muss, also eine Hierarchie von Über- und Unterordnung vorhanden ist, dass man diese Hierarchie auch letztendlich mit Krieg durchsetzen wĂŒrde, das ist bei dieser Form der Völkerfreundschaft als SelbstverstĂ€ndlichkeit unterstellt.

Wegen der Staatenkonkurrenz um politische und ökonomische Macht, taugt auch die Unterscheidung von Patriotismus und Nationalismus nicht. Erster soll angeblich nur die Liebe zu den Seinigen sein, wĂ€hrend letzterer sich gegen die Anderen richten wĂŒrde. Die Liebe zum Vaterland schließt nun mal notwendig die Gegnerschaft gegen die anderen ein.

Auch das gehört zum brutalen Inhalt des erhofften neuen SommermÀrchens.

Besonderheit in Deutschland: Die Freude ĂŒber die ungezwungene Freude ĂŒber die Nation

Wegen des verlorenen Krieges, hielten es die deutschen Nachkriegs-Politiker fĂŒr angebracht, den Nationalismus nicht allzu vehement zur Schau zu stellen, ja sogar die Scham fĂŒr die NS-Zeit zu einem TeilstĂŒck des deutschen Nationalismus zu machen. Damit sollte ein alternativer Weg zur Weltmacht eingeschlagen werden. Nicht gegen die sonstigen WeltmĂ€chte – wie Hitler – sollte die deutsche Nation groß gemacht werden, sondern mit Hilfe der westlichen Alliierten. FĂŒr diesen politischen Weg sahen sich deutsche Politiker gezwungen die stĂ€ndige LĂ€uterung als Moment des deutschen Nationalismus ins Feld zu fĂŒhren. Was in anderen LĂ€ndern ĂŒblich ist, einfach ungebrochen stolz auf die Nation zu sein, wurde in der deutschen Öffentlichkeit zwar durchaus akzeptiert, aber immer mit einem kleinen Kommentar dazu, dass man selbstverstĂ€ndlich nicht ĂŒbertreiben dĂŒrfe.

Seit der vollzogenen Vereinigung allerdings ist der öffentliche Diskurs ein wenig anders. Es wird behauptet, dass die Deutschen heutzutage in eine andere Richtung ĂŒbertreiben wĂŒrden, sich zu sehr schĂ€men und verstecken wĂŒrden, obwohl das so nicht nötig wĂ€re. Relativ zu dieser EinschĂ€tzung wurde der WM-Taumel 2006 (das sogenannte „SommermĂ€rchen“) geradezu als Befreiungsschlag gesehen.

ZunĂ€chst ist zu bemerken, dass dieser Taumel gar nicht so einmalig war und das Bild, dass die Deutschen nie so recht ungezwungen ihr Deutsch-Sein gefeiert hĂ€tten, stimmt angesichts des Mauerfalls und der WM 1974 ĂŒberhaupt nicht.

These: Der schrĂ€ge Blick auf den tatsĂ€chlichen Nationalismus resultiert vielmehr aus den neuen AnsprĂŒchen, die Deutschland gegenĂŒber der Welt stellt, seit es mit der Vereinigung die SouverĂ€nitĂ€t wiedererlangt hat.


1Die Zitate stammen von vergangenen Meisterschaften.

2 „SĂŒddeutsche Zeitung: Klinsmann wollte ‚der Welt zeigen, wer wir sind’: Eben kein mutloses Volk, das ĂŒber zweistellige Arbeitslosenquoten jammert und im Zeitalter der Globalisierung den Anschluss verpasst. Wie wichtig sind Siege im Fußball fĂŒr den Nationalstolz?

Merkel: Wir haben gefeiert und uns gefreut, obwohl wir gar nicht Weltmeister, sondern Dritter geworden sind. Ich war ĂŒber die großartige Stimmung in Deutschland sehr, sehr froh. Sie hatte eine wunderbare Leichtigkeit.“ (SZ, 07.06.2008)