13.04.2019, 12:00
Uni Hamburg (genauer Ort wird nach nachgereicht)

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Die Rechten und ihr alternativer Patriotismus - das Krisenprogramm der AfD

Welche Feindbilder die AfD hat und welche politische Forderungen sie in die Welt setzt, dürfte mittlerweile hinreichend bekannt sein. Manche politische Forderungen erscheinen dabei als rechte Verlängerungen der herkömmlichen Parteien. Andererseits ist irgendwie klar, dass die AfD den politischen Standpunkt der etablierten Parteien verlässt. Schließlich wirft die AfD den anderen Parteien kein Versagen vor, sondern Verrat.

In dem Workshop soll versucht werden, den Charakter der Partei besser auf den Punkt zu bringen. Was ist das Wesen, was ist der Kern dieser Partei? Welchen eigentümlichen politischen Standpunkt hat diese Partei? Wie kommt es, dass ausgerechnet eine Partei, die mehr Law&Order will, Rechtstreue und Patriotismus für das Wichtigste halten, also eigentlich Fans mehr direkter staatlicher Gewalt sind, sich über Merkel als eine Diktatorin beschweren? Inwiefern liefert die Demokratie oder die etablierten Parteien für die AfD den fruchtbaren Boden?

Als nicht unwichtiges Nebenprodukt, werden sich Antworten auf die Frage ergeben, wie man den rechten Standpunkt kritisieren sollte und wie nicht.

Ein Workshop von den Gruppen gegen Kapital und Nation im Rahmen des Kongresses „Emanzipatorische Perspektiven unter Druck von Rechts“ in Hamburg.